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Fürstenfeldbruck - Die Telefonanlage der Kreisklinik hat Aussetzer. Immer wieder sind die Patientenapparate gestört.
Die Probleme entstehen, weil in manchen Gebäudeteilen noch eine alte Anlage in Benutzung ist, in anderen bereits eine neue. Das Zusammenspiel klappt nicht reibungslos. Deshalb soll im kommenden Jahr das ganze Krankenhaus auf die neue Technik umgerüstet werden. „Die Qualität der Gespräche ist dann auch viel besser“, erklärt eine Kliniksprecherin.
Wie unzuverlässig die jetzige Kombi-Anlage ist, hat eine Bruckerin zu spüren bekommen. Ihre Tochter liegt in der Klinik. Die Mutter musste sie dringend erreichen, konnte aber trotz wiederholter Versuche nicht verbunden werden. „Die Zentrale sagte, die Anlage ist defekt.“ Und das sei ihr nicht zum ersten Mal passiert, so die Bruckerin. Die Versuche, per Durchwahl direkt am Bett ihrer Tochter anzurufen, würden permanent scheitern. „Mal ist belegt, mal kommt man nicht durch.“ Dabei klingelt es im Krankenzimmer der Tochter noch nicht einmal.
Die Kliniksprecherin bemüht sich um Schadensbegrenzung. Die Telefonanlage sei störanfällig. „Aber sie fällt nicht dauernd aus.“ An dem Vormittag, als die Bruckerin keine Verbindung bekam, habe es ein Problem mit dem Alarmserver gegeben. Eigentlich sollte sich das nicht auf die Telefone auswirken. Aber offenbar war das doch der Fall. Deshalb konnte die Anruferin nicht von der Zentrale weiterverbunden werden.
Wenn man vom Bett aus nicht nach draußen telefonieren könne, habe das oft andere Gründe, erklärt die Kliniksprecherin: Die Patienten müssen am Empfang ein Guthaben einzahlen, um aus dem Zimmer Gespräche führen zu können. „Wenn nichts geht, ist meist das Guthaben aufgebraucht.“ Sollte es wieder zu Schwierigkeiten kommen, rät sie Betroffenen, sich an die Technik-Abteilung der Klinik zu wenden. Die Mitarbeiter können jedes Gerät prüfen und so den Fehlern auf die Spur kommen.
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