Fürstenfeldbruck - Der Kreisverband des allgemeinen deutschen Fahrradclubs (ADFC) bleibt sich auch mitten in der Russenkälte treu.

Auch im Winter ist das Rad das richtige Fortbewegungsmittel. Findet der Radlclub.
Das Rad, so schreibt Kreischef Peter Dreisow ist selbst bei Kälte, Schnee und Eis das ideale Verkehrsmittel für kurze Strecken. Man muss sich nur passend anziehen und richtig verhalten. Dafür hat Dreisow Tipps auf Lager.
Rumpf und Beine: Der Körper sollte durch winddichte Kleidung geschützt werden. Weil er sich durch die Bewegung aufwärmt, sollte die Kleidung nicht zu dick gewählt werden. Für die längere Tour empfiehlt der Club das Zwiebelprinzip: Mehrere dünne Schichten übereinander. Für die Beine ist eine atmungsaktive Regenhose gut.
Sicherheit: Schnee und Eis verringern die Bodenhaftung der Reifen. Vor Kurven sollten Radler frühzeitig bremsen und nur mit gelöster Bremse um die Ecke rollen. Es hilft auch, etwas Luft aus den Reifen zu lassen. So erhöht sich die Kontaktfläche zum Boden. Auf vereisten Wegen im Schnee helfen Spikereifen. Wer nur kurze Strecken fährt, kann auch den Sattel etwas niedriger stellen, um schneller mit den Füßen den Boden erreichen zu können. Übrigens: Wenn der Radweg nicht gestreut oder geräumt ist, entfällt die Benutzungspflicht.
Prinzipiell: Radler sollen helle, reflektierende Kleidung tragen. Unerlässlich außerdem: Das Licht anschalten.
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