Fürstenfeldbruck - Die IHK beendet ihre Teilhaberschaft bei der Flugplatz Fürstenfeldbruck GmbH. Als Gesellschafter bleiben den Fliegern der Fliegerclub München und die Spartenvereinigung AOPA.
Die Entscheidung fiel in der IHK-Vollversammlung mit großer Mehrheit. „Es wurde aber ausführlich und eingehend darüber diskutiert“, so die Sprecherin der Industrie- und Handelskammer, Sibylle Bauer. Ausschlaggebend sei schließlich gewesen, dass die IHK keine Chance mehr sieht, mit Hilfe der Fursty-GmbH den Verkehrslandeplatz auf dem Brucker Fliegerhorst zu erhalten. Und das sei schließlich der Grund für das Engagement der Kammer gewesen. Die Politik sei derzeit offenbar nicht an der Lösung des Problems interessiert.
Allerdings betont Sibylle Bauer, dass die IHK nur ihr gesellschaftsrechtliches Engagement beendet habe, nicht ihr grundsätzliches. Die Region München brauche dringend einen Landeplatz für die Allgemeine Luftfahrt.
Nach der Vollversammlung am Montag hat die IHK schnell Nägel mit Köpfen gemacht. Bereits gestern hat die Kammer ihre Anteile von zehn Prozent an der Fursty-GmbH unter notarieller Aufsicht an die Gesellschaft für Allgemeine Luftfahrt AOPA abgegeben.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.