Landkreis - Viele Werdenfelser unterstützen das Bündnis Zivilcourage. „Das ist schon ganz gut“, meint Initiatorin und Kreisbäurin Christine Singer. „Aber es könnten noch viel, viel mehr sein.“

Macht sich stark für Zivilcourage: Franz Höcker junior, Kreisvorsitzender der Imker. Foto: sp
Die Risiken für Mensch, Tier und Pflanzen durch die so genannte Agro-Gentechnik sind nicht abschätzbar, da sind sich die Engagierten einig. Mittlerweile warnen sogar Ärzte vor dem Verzehr von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Vor einem Jahr wurde deshalb der „agro-gentechnikfreie Landkreis Garmisch-Partenkirchen“ ausgerufen, nachdem sich über 530 Bauern freiwillig dazu bereit erklärt hatten, ihre Flächen gentechnikfrei zu bewirtschaften und ihre Tiere mit gentechnikfreien Futtermitteln zu versorgen.
Unmittelbar im Anschluss daran gingen die Initiatoren um Kreisbäurin Christine Singer daran, das zusätzliche freiwillige Bündnis Zivilcourage ins Leben zu rufen, das auch Nicht-Landwirte mit ins gentechnikfreie Boot holen sollte. 21 Verbände und Vereine gehören zu den Mitbegründern der Zivilcourage Garmisch-Partenkirchen.
In Folge wurde intensive Aufklärungsarbeit betrieben, wo immer es ging. Nach wie vor sind die Zivilcouragler auf Messen, Märkten, bei Tagen der offenen Tür präsent, organisieren Vorträge sowie Info-Veranstaltungen und führen unzählige Einzelgespräche - mit der Botschaft: „Verbraucher, ihr sollt signalisieren, dass ihr gentechnikfreie Produkte haben wollt, damit die Hersteller auch entsprechend reagieren müssen.“
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