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Garmisch-Partenkirchnerin bei Germany`s next Topmodel

Garmisch-Partenkirchen - Sie sieht gut aus, kann sich bewegen und hat Ausstrahlung. Die Casting-Show „Germany`s next Topmodel“ mit Heidi Klum soll nun Antonias Sprungbrett zur Mannequin-Karriere sein.

„Ich wollte schon als kleines Kind Topmodel werden wie fast jedes Mädchen“, verrät Antonia Wisgickl. „Es war mehr eine Spaß-Aktionen“ erinnert sich die 20-Jährige. Für ihre Bewerbung drehte sie ein Video. Ihr Auftritt kam bei der Jury an, denn ganz unerwartet klingelte einige Zeit später das Telefon im Hause Wisgickl. Antonia wurde persönlich zum Casting in München eingeladen. Bereits vor dem ersten großen Auftritt schnupperte sie Fernseh-Luft. Ein Kamerateam drehte mit der Kandidatin einen Kurzbeitrag. Beim Skifahren auf der Zugspitze und Wandern in den Bergen stellt der Film die attraktive Blondine während der Sendung vor. Für den Live-Auftritt vor der Jury bereitete sie sich gründlich vor. „Ich hab das Laufen im richtigen Takt vor meinen Eltern geübt“, erzählt sie. Für die perfekte Figur machte Antonia Extra-Einheiten Sit-ups und stöberte in ihrem Kleiderschrank nach dem richtigen Outfit. Und dann war es soweit. Zusammen mit rund 2000 Mädchen reiste sie Ende vergangenen Jahres nach München, um Heidi Klum und die beiden anderen Juroren Peyman Amin und Rolf Scheider von sich zu überzeugen. Dabei hatte die Garmisch-Partenkirchnerin einen großen Vorteil: Erfahrungen im Model-Business. Sie war bereits auf der Titelseite verschiedener Mädchen-Zeitschriften und in Katalogen abgelichtet. Außerdem machte die attraktive Blondine bei kleineren Modeschauen mit. Und als Nichte von Pierre Brice liegt ihr vielleicht eine Karriere im Rampenlicht im Blut.

Doch das schützt nicht vor Lampenfieber. „Ich hatte großes Herzklopfen und war total aufgeregt“, erinnert sie sich. Doch bis sie endlich laufen durfte, war Geduld angesagt. Als letzte Kandidatin musste Antonia fast zwölf Stunden ausharren, bis sie endlich auf die Bühne durfte. nd dann ging es endlich los. „Man nimmt die Kameras dabei gar nicht so wahr und gewöhnt sich schnell daran“, sagt die 20-Jährige zurückblickend. Erst im Nachhinein habe sie gehofft, nichts Blödes vor laufender Kamera gemacht zu haben. „Man muss flippig sein und aus sich herausgehen“, meint Antonia. Das sei für sie gar nicht so einfach gewesen. „Ich hab die Jury mit meinen schönsten Lächeln angestrahlt“, fügt sie hinzu.

Den typischen Zickereien unter den Konkurrentinnen ging sie bewusst aus dem Weg. „Ich hätte nie gedacht, dass ich bei der Show so tolle Freundschaften schließe“, berichtet sie. Wie die neuen Freundinnen unterstützen die Eltern und ihr Freund die Sportmanagement-Studentin. Seit fünf Jahren ist sie mit ihm zusammen und mittlerweile ist auch Eifersucht bei Shootings mit männlichen Models kein Thema mehr. „Er hat mir am meisten Kraft gegeben und weiß, dass es nur mein Job ist“, erzählt sie.

In ihrer Heimat ist sie schon ein kleiner Star. Bei der ersten Sendung am vergangenen Donnerstag war Antonia bei der Vorschau für die heutige Folge ganz kurz zu sehen und das blieb nicht unentdeckt. „Ich bekam sehr viele Sms und mein Vater wurde auf mich angesprochen“, berichtet sie. Viele Freunde und Bekannte werden heute abend Daumen drückend Antonias Auftritt bei „Germanys next Topmodel“ (20.15 Uhr/ Pro Sieben) verfolgen.

Janine Tokarski

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