Mittenwald - Das Denkmal wird in der Mittenwalder Grund- und Hauptschule aufgestellt. Darauf einigten sich Vertreter der Gemeinde, Kirche und Schulen sowie der „Angreifbaren Traditionspflege“.

Wer glaubte, das der „Stein des Anstoßes“ für immer und ewig in irgendeinem Lager verstaubt und Rost ansetzt oder vielleicht sogar still und heimlich auf einer Deponie entsorgt wird, wurde am Samstag eines Besseren belehrt. Im Rahmen einer Presse-Konferenz verkündete Mittenwalds Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU), dass das Mahnmal der Brendten-Gegner künftig in der Grund- und Hauptschule seinen Platz finden wird.
Das war nach drei Verhandlungsrunden das Ergebnis eines geheimen Arbeitskreises: Mit am Tisch saßen neben dem Rathauschef: Olaf Kringel (evangelischer Pfarrer Mittenwald), Dekan Thomas Gröner (katholischer Pfarrer Mittenwald), Rektor Lothar Zimak (Grund- und Hauptschule Mittenwald), Karlheinz Schütz (Geschäftsführender Beamter im Mittenwalder Rathaus) sowie Sabine Herrmann, York Runte und Martin Rapp (alle Arbeitskreis Angreifbare Traditionspflege).
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