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Gipfelkreuz der Zugspitze ins Tal geflogen

Garmisch-Partenkirchen - Bis Ostern ist Deutschlands höchster Berg nun "kahl". Per Hubschrauber flog das Wahrzeichen der Zugspitze mit viel Publikum heute ins Tal. Dort wird es neu vergoldet.

Frei schwebend über den Alpen wurde das Gipfelkreuz vom höchsten Punkt der Zugspitze gestern Vormittag ins Tal geflogen. Dort wird es neu vergoldet.

© Sehr

Frei schwebend über den Alpen wurde das Gipfelkreuz vom höchsten Punkt der Zugspitze gestern Vormittag ins Tal geflogen. Dort wird es neu vergoldet.

Ein sehr seltenes „Flugobjekt“ war gestern Vormittag am heimischen Himmel zu sehen. Währenddessen herrschte auf dem Gipfel der Zugspitze Jubel und eine Menschenmenge applaudierte. Der Grund: Das Gipfelkreuz war um Punkt 11 Uhr ohne Komplikationen von einem Hubschrauber in die Lüfte gehoben worden und machte sich schwebend auf dem Weg ins Tal.

Fotostrecke: Die Gipfelkreuz-Reparatur

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Dort bekommt es eine neue Vergoldung. Für den frischen Lack sorgt Gerhard Eiblmeier, Metallrestaurator aus Lengries. Den Transport seines berühmten Objekts schaute er sich zusammen mit den Verantwortlichen der Bayerischen Zugspitzbahn, die die Renovierung in Auftrag gibt, und vielen Schaulustigen live an.

„Nach der Vergoldung muss es mindestens zehn Jahre wie neu aussehen“, erläutert Eiblmeier. Gefragt nach der Vergoldungstechnik, hüllt sich der Restaurator in Schweigen. Die speziell entwickelte Technik, die Wind und Wetter trotzen soll, bleibt sein Geheimnis.

Nachdem Florian Dörfler, Inhaber eines alpinen Tiefbau-Unternehmens, am Wochenende bereits Vorarbeiten leistete, prüfte er gestern Vormittag mit seinem Mitarbeiter Herbert Leitenberger das Kreuz und die gegenheiten am Gipfel, bevor es losging. In einem Gebet baten alle Verantwortlichen um Schutz und Kraft für den Transport und die Sanierung.

Nach einem Testflug steuerte der Pilot Peter Hohenberger dann den Helikopter gen Gipfel, wo Einweiser Thomas Wehrle ihn zum Wahrzeichen dirigierte. Dort befestigte Dörfler das Kreuz am Seil und mit zwei Ehrenrunden verabschiedete sich das stählerne Symbol ins Tal. Zu Ostern soll es in neuem Glanz wieder die Zugspitze zieren

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