Garmisch-Partenkirchen - Für rund zwei Millionen Euro sollen Misstände an der Zugspitz-Realschule und am Werdenfels-Gymnasium aus der Welt geschafft werden. Der Kreistag plant, die Turnhalle und den Musikpavillon zu modernisieren.
Wenn der Landkreis viel Geld in die Hand nimmt, dann geschieht das nicht ohne Grund. Im Fall der Turnhalle in der Garmisch-Partenkirchner Zugspitz-Realschule sind es gleich mehrere: zum Beispiel ein kaputter Fußboden und veraltete Toilettenanlagen. Missstände, die für rund zwei Millionen Euro aus der Welt geschaffen werden sollen. Dabei handelt es sich nicht um die einzige geplante Generalüberholung: Eine halbe Millionen soll auch ins Werdenfels-Gymnasium fließen.
Beiden Vorhaben hat der Schulausschuss des Kreistags einstimmig in den Haushalts-Vorberatungen seinen Segen erteilt. Angesichts der Zustände in den Einrichtungen sprach Landrat Harald Kühn von „notwendigen Arbeiten“. Kreisbaumeister Christoph Schreyer geht davon aus, dass 30 bis 35 Prozent der anstehenden Kosten von zwei Millionen Euro förderfähig sind. In den aktuellen Haushalt hat er 220 000 Euro eingestellt: zum einen für die Planung der umfangreichen Arbeiten, zum anderen für erste Ausführungen.
Inzwischen seien die Möglichkeiten, die er mit sich bringt, im Schulalltag „sehr geschätzt“. Deswegen will der Landkreis rund 540 000 Euro für die umfassende Renovierung in die Hand nehmen. Dabei soll der Blick nicht nur auf das Dach, seine Dichte und die Haustechnik gelenkt werden. Auch in Bezug auf die Glasfassade müssen Verbesserungen erreicht werden. „Es kommt im Sommer zu Überhitzung“, sagt Schreyer.
Der Sanierung des fast 40 Jahre alten Gebäudes wurde im Schulausschuss ohne Diskussionen zugestimmt. Die endgültige Entscheidung über den Haushalt 2012 trifft jedoch der Kreistag.
Nadja Hoffmann
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