216.12.09|Landkreis GAP|Landkreis GAP|40
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Garmisch-Partenkirchen - Neue Hotels, eine Multifunktionshalle, ein Theater und Technopark sowie eine Wasser-Welt: Charles Fessel hat große Pläne für Garmisch-Partenkirchen.

Hat viel vor: Tourismus-Experte Charles Fessel.
Ziel der Untersuchungen von Charles Fessel war es, das touristische Potenzial der Marktgemeinde zu ermitteln. Dabei konzentrierte sich der renommierte Berater auf drei Kerngebiete: den Kurpark, die touristische Sonderzone rund ums Eisstadion und eine Olympia-Erlebniswelt im Bereich Skistadion.
Kurpark: An Stelle des Bichlerhofs könne am Michael-Ende-Kurpark ein Boutique-Hotel in der Kategorie fünf Sterne plus entstehen, schlug Fessel vor. Das vorhandene Kongresshaus soll einem Vier-Sterne-Haus weichen. Im Anschluss daran schwebt dem Schweizer ein Theater mit 900 Plätzen vor. Zudem stellt er sich vor, die Spielbank in dieses Areal integrieren.
Sonderzone Tourismus: Das Verwaltungsgebäude der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) soll einem Hotel weichen, das das Bergbahn-Unternehmen im Drei-Sterne-plus-Bereich selbst betreibt. Ein Vier-Sterne-Haus mit einem Kongresshaus, das 800 Plätze in einem großen und weitere 300 in einem kleinen Saal bieten wird, könnten Fessel zufolge im Bereich der Parkplätze errichtet werden. Das Alpspitz-Wellenbad wird nach seinen Plänen durch eine Wasserwelt mit 2000 Quadratmetern Wellness- und 3000 Quadratmetern Wasserflächen ersetzt. Eine hochmoderne Multifunktionshalle für rund 5000 Zuschauer soll an Stelle des Eisstadions entstehen, angrenzend daran könnte zudem eine Kletterhalle gebaut werden. Sollte der Olympia-Zuschlag erfolgen werde im Anschluss an die Wasserwelten eine Sportler-Unterkunft gebaut, die danach teilweise zu einem Feriendorf wird. Auf dem früheren US-Areal an der St.-Martin-Straße sieht Fessel einen Technopark mit Platz für Firmen im technologischen Entwicklungsbereichen, einem Geschäftshotel und Loft-Wohnungen.
Olympia-Eiswelten: Rund um die Sprungschanze stellt er sich ein Erlebnis- und Sport-Bereich vor. Innerhalb des Stadions, dessen beide Flügel renoviert werden müssen, plant er ein Museum sowie ein Simulatoren-Areal. Im Außenbereich visiert er eine Wasserschanze, ein Testcenter für Outdoor-Sportarten, Eiswelten, ein Kinderland und ein Drei-Sterne-Sporthotel an. Auch das Kainzenbad und die Sommerrodelbahn hat Fessel in seine Überlegungen einbezogen und schlägt verschiedene Neuerungen vor. Ein Schanzencafé und eine Olympia-Lounge, in die das denkmalgeschützte Olympiahaus verwandelt werden soll, ergänzen das Angebot.
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