Garmisch-Partenkirchen - Die Bewerbung für die Winterspiele 2018 droht am Widerstand in Garmisch-Partenkirchen zu scheitern. Stellt Horst Seehofer nun den Bürgermeister Thomas Schmid kalt?

© Schlaf
München will als erste Stadt der Welt nach Sommer-Olympia auch Winterspiele zelebrieren – doch die Bewerbung für 2018 droht am Widerstand in der Partner-Gemeinde Garmisch-Partenkirchen zu scheitern.
Für jedes Gespräch, um die Kuh doch noch vom Eis zu holen, stellten die Bauern eine Bedingung: Ministerpräsident Horst Seehofer müsse den Rathauschef bei seinem Besuch am Dienstag in Garmisch kaltstellen. „Der MP (Ministerpräsident; Anm. der Redaktion) muss öffentlich erklären, dass er sich künftig selbst um die Sache kümmert“, berichtet ein Teilnehmer des vierstündigen Krisengipfels der tz. „Wenn Schmid nicht außen vor bleibt, ist nichts mehr zu retten.“ Stattdessen, so die Forderung der Grundstücksbesitzer, solle ein Team von Vertrauensleuten aus beiden Ortsteilen in die Verhandlungen mit München eingebunden werden. Darunter der populäre Chef der Ski-WM 2011, Peter Fischer, sowie Vertreter von Weidegenossen und Vereinen.
Von Andreas Beez
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