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Sommer-Spektakel "Bad Bayersoien in Flammen"

Bad Bayersoien - Zum vierten Mal wird am Freitag, 1. August (Ausweichtermin 2. August), in Bad Bayersoien ein Seefest der ganz besonderen Art geboten - es steht unter dem Motto "Der Berg des Drachen".

Eingetaucht in ein Meer aus Licht, Schatten, Farben und Musik - so wird sich Bad Bayersoien am Abend des 1. August wieder präsentieren. Einzige Voraussetzung - das Wetter spielt mit. Nicht so wie 2006, als Dauerregen die Veranstaltung regelrecht hinwegspülte. "Bad Bayersoien in Flammen" - das Seefest der ganz besonderen Art. Erstmals 2004 startete der Kurort auf Initiative und einer Idee von Blaskapellen-Dirigent Sepp Felix dieses "Event", das auf Anhieb einschlug. Ein Augen- und Ohrenschmaus, der das Publikum raunen und staunen lässt.

Es ist die Mischung, die es ausmacht: Hier gefühlvolle bayerische und konzertante Blasmusik, dort großartige Showeffekte der Lichtkünstler, dazu eine Video-Leinwand und nicht zuletzt - was keineswegs fehlen darf - kulinarische Gaumenfreuden der heimischen Wirte, von bodenständig bis exotisch (Cocktails). Bürgermeister Eberhard Steiner weiß: "Urlauber und Kurgäste buchen eigens so, dass sie an diesen Tagen in Bad Bayersoien sind."

Das Seefest beginnt um 17 Uhr, wobei zunächst abwechselnd die "Kirchweg-Musi" und die "Alpengruß-Musikanten" aufspielen. Ab 21 Uhr präsentiert dann die Blaskapelle Bad Bayersoien unter Leitung von Sepp Felix klassische Blasmusik und als Höhepunkt das Werk "Pilatus: Der Berg des Drachen", das pyrotechnisch auf zwei Leinwänden und über dem Soier See in Szene gesetzt und von bengalischen Feuern begleitet wird. Erzählt wird die Sage von mutigen Abenteurern, die den schlummernden Mount Pilatus besteigen und nach vielen beschwerlichen Stunden einen Drachen aufspüren. Es kommt zum Kampf, ehe es der feuerspuckende Riese schließlich schafft, dass wieder Mitgefühl und Toleranz in die Herzen der Menschen einkehren . . . Ein spektakuläres Synchron-Feuerwerk krönt das Sommerfest.

Rathauschef Steiner rechnet wieder, sofern das Wetter einigermaßermaßen mitspielt, mit 2500 bis 3000 Besuchern: "Es ist eigentlich für das gesamte Ammertal ein Highlight. In touristisch schweren Zeiten müssen wir als Region Akzente setzen und Veranstaltungen mit Event-Charakter anbieten. Das zieht Gäste an."

Bei der umfangreichen Organisation, die sich inzwischen ganz gut eingespielt hat, sind über 100 Helfer beteiligt, von der Blasmusik über das Rote Kreuz, Feuerwehr, Verkehrsverein bis hin zum Trachtenverein, Gemeindeverwaltung und Bauhof. Bei Aufwandskosten "im unteren fünfstelligen Bereich" (Steiner) müssen in einigen wenigen Stunden auch entsprechende Einnahmen erzielt werden. Der Erlös wird dann in das nächste Fest investiert, "um die Attraktivität zu halten und zu steigern".

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