Garmisch - Der Chef der Staatskanzlei appelliert an Grundstückseigentümer, ihr Land für die Olympischen Winterspiele 2018 zur Verfügung zu stellen. Kritiker planen unterdessen eine Unterschriften-Aktion.
Derzeit laufen die Verhandlungen mit den Bauern, die ihre Unterschrift unter einen 16-seitigen Vertrag setzen sollen, der die Übernahme der Grundstücke durch die Bewerbergesellschaft regelt. Für die Zeit vom 1. April 2016 bis zum 31. Juli 2018 sollen die Grundstückseigentümer 50 Cent bis 1,50 Euro pro Quadratmeter Land und Jahr bekommen, dazu kommt ein sogenannter Nutzungsausfall. Kritiker der Bewerbung für die Winterspiele starten in der kommenden Woche eine Unterschriften-Aktion.
“Die Bauern können sich darauf verlassen, dass wir mit ihnen auf Augenhöhe verhandeln“, versicherte Schneider, “Olympia ist auch eine riesengroße Chance für Garmisch-Partenkirchen“. Die Gemeinde Oberammergau, wo Biathlon und Langlauf stattfinden sollten, hat die Chance nicht genutzt. Eine Bürgerinitiative des Passionsspielortes entschied gegen Olympia, daraufhin strich die Bewerbergesellschaft den Ort aus ihrem Sportstättenkonzept.
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