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Artikel: Widerstand gegen Hitler: Ausstellung über Albrecht Haushofer in Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen - Die aktuelle Schau der Galerie des Marktes in Garmisch-Partenkirchen ist Albrecht Haushofer gewidmet: Er musste seinen Widerstand gegen Hitler mit dem Leben bezahlen.

Interessierte Besucher der Vernissage: (v. l.) Bürgermeister und Redner Thomas Schmid, Schauspielerin Conny Glogger und Josef Zahler, der Enkel von Anna Zahler. Foto: Kaiser
Unter dem Titel „Zuflucht Heimat“ zeichnet die Ausstellung in zwei Räumen auf großen Bild- und Texttafeln das Leben des Außenpolitikers und Geographie-Professors nach. Haushofer wuchs im Werdenfelser Land auf und versuchte später in Berlin, das Nazi-Regime „umzusteuern“ - es gelang ihm nicht.
Nach dem misslungen Stauffenberg-Attentat im Juli 1944 war er als Mitwisser gesucht worden. Auf der Flucht landete Haushofer am 20. September 1944 bei der mutigen Partenkirchner Bäuerin Anna Zahler in Graseck.
Doch Haushofer wurde denunziert und am 7. Dezember verhaftet. Im Gefängnis Berlin-Moabit hätten ihm die Nazis dann sogar Hafterleichterung gewährt, sagte der Historiker Ulrich Schlie bei der Ausstellungseröffnung. Haushofer konnte noch seine berühmten „Moabiter Sonette“ schreiben, dennoch wurde er nur wenige Tage vor Kriegsende in der Nacht zum 23. April 1945 per Genickschuss von SS-Schergen ermordet. (wk)
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