Garmisch-Partenkirchen - Kritiker der Bewerbung für die Winterspiele starten in der kommenden Woche eine Unterschriften-Aktion. Parallel dazu laufen die Verhandlungen mit den Grundstücks-Eigentümern.

© Thomas Sehr
Der enorme Flächenverbrauch, hier ein Teil der Grundstücke, auf denen Parkplätze entstehen sollen, schreckt viele Garmisch-Partenkirchner ab.
Ein Szenario, das durchaus eintreten könnte, meint Ignaz Streitel. Der langjährige frühere Vorsitzende der Weidegenossenschaft Garmisch zählt zwar nicht zum Kreis der Betroffenen, steht aber mit etlichen von ihnen in Kontakt: „Der Großteil ist nicht dafür. Der Vertragsentwurf ist so schwammig, da kann man gar nicht sofort unterschreiben.“ Nachdem die Bürger nur peu à peu mit Informationen gefüttert werden, vermutet er, „dass das Vertrauen in die Aussagen von Politik und Bewerbungs-Gesellschaft zerstört ist. Die halten die Leute doch für blöd.“ Deshalb steht für ihn schon fest, dass auch er sich für die Unterschriften-Aktion engagiert. „Schließlich geht’s um unsere Heimat.“ (tab)
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