Landkreis - Kraftlose Auto-Batterien, eingefrorene Wasserleitungen, verspätete BOB-Züge: Die Kältewelle hat auch den Landkreis Miesbach fest im Schwitzkasten. Wir haben bei Experten nachgefragt, wie schlimm es tatsächlich ist.

Alle Hände voll zu tun: Christian Angerer vom Abschleppdienst Waldschütz versucht, mit einem Starterkabel einen in Hausham liegengebliebenen Transporter wiederzubeleben. Einer von vielen bei diesen Temperaturen. foto: tp
Christian Waldschütz fehlen die Worte. So etwas hat er noch nie erlebt. „Wie schlimm es gerade ist, kann sich keiner so richtig vorstellen“, sagt er. Seit Tagen klingeln die Telefone bei seinem Abschleppdienst in Irschenberg fast durchgehend. Er und seine Mitarbeiter sind rund um die Uhr mit 15 Abschleppfahrzeugen unterwegs. Sie holen Autos ab, die mitten auf der Straße liegengeblieben sind oder gar nicht mehr anspringen. Die Diagnose: Kälteschock.
Denn die extremen Temperaturen, die in den vergangenen Tagen stellenweise auf minus 20 Grad abgesunken sind, setzen den Autos zu. Allerdings hinterlässt die Kälte ihre Spuren auch im Schienenverkehr sowie bei Heizkörpern und Wasserleitungen.
Lesen Sie in unserer Printausgabe, welche Probleme noch auftreten und wie auch die Bayerische Oberlandbahn und die Sanitärbetriebe mit der Kälte zu kämpfen haben. (mar)
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