Miesbach - Für das von der ÖDP initiierte Volksbegehren Nichtraucherschutz Bayern hat sich im Landkreis Miesbach ein Aktionsbündnis gegründet. Mit dabei sind Vertreter verschiedener Parteien sowie Ärzte.

Sie wollen besseren Schutz für Nichtraucher: die Gründer des Aktionsbündnisses zum Volksbegehren in Bayern. V.l.: Hans Putzer, Elisabeth Roider (beide SPD), Peter Limmer (ÖdP, sitzend), Frauenarzt Lothar Klingsiek, Allgemeinarzt Winfried Dresel und Johannes Küster von den Grünen. foto: andreas leder
Initiator Peter Limmer, ÖDP-Ortsvorsitzender in Holzkirchen, ist zuversichtlich, dass ausreichend Unterschriften zusammenkommen werden. „Das ist doch ein Thema, das beinahe jeden von uns etwas angeht.“ Allerdings betont er auch: Nicht ein Kreuzzug gegen Raucher oder „raucherfreundliche“ Gastronomie sei das Ziel, sondern eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen und ein besserer Schutz der Nichtraucher. „Das derzeitige Gesetz der Staatsregierung ist zu schwammig und schwer zu kontrollieren.“
Johannes Küster, Vorsitzender der Grünen in Holzkirchen, ist ebenfalls dem Aktionsbündnis beigetreten und will um jede Unterschrift kämpfen. „Das Problem des neuen aufgelockerten Gesetzes ist, dass es zu schwammig ist und dass es kaum Kontrollen gibt.“
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