Agatharied - Mehrere hundert Besucher verfolgten am Dienstagabend die Informationsveranstaltung der "Zivilcourage". Dort schilderte der Mitbegründer des Aktionsbündnisses, Christoph Fischer, welche Folgen die Agro-Gentechnik haben kann.

Wo am Wochenende die Trachtler feierten, dorthin lud das Aktionsbündnis „Zivilcourage“ zum Infoabend über die Agro-Gentechnik ein: ins Festzelt in Agatharied. foto: plettenberg
Stellvertretender Landrat Arnfried Färber habe sich sofort zur Schirmherrschaft der Veranstaltung bereit erklärt, sagte er in seinem Grußwort, „denn wir haben diese Erde nicht von denen vor uns übernommen, um sie zu verbrauchen, sondern um sie als geliehenes Gut so heil wie möglich unseren Nachfahren zu übergeben.“
Das ist für die Gründer des Aktionsbündnisses „Zivilcourage“ um Christoph Fischer der Haupt-Antrieb, das „skrupellose Geschäft mit der Schöpfung“ durch Agro-Gentechnik so schnell wie möglich zu unterbinden, wie er betonte.
Dies will die „Zivilcourage“ verhindern. „Wir sollten unser Leben, unsere Wirtschaft und unseren Landbau so umstellen, dass wir nützlich für diese Erde sind“, appellierte Christoph Fischer an die Zuhörer.
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