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Miesbach/ München - Der "Klinik-Amokläufer" aus Hausham kommt mit einem blauen Auge davon. Das Landgericht München II hat ihn zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

© dpa
Das Landgericht München II verurteilt angeblichen "Klinik-Amokläufer" zu einer Bewährungsstrafe.
Der 58 Jahre alte Lackierer war am 10. März bewaffnet in das Krankenhaus in Hausham (Landkreis Miesbach) gekommen, in dem zwei Wochen zuvor seine 90-jährige Mutter gestorben war.
Die Staatsanwaltschaft ging deswegen zunächst davon aus, dass er aus Rache für den Tod seiner einzigen Bezugsperson ein Massaker anrichten wollte und klagte ihn wegen versuchten Mordes in 38 Fällen an. Das Gericht sah dies aber nicht als erwiesen an. Er habe die Waffe auf niemanden gerichtet, es gebe kein Anzeichen für einen Tötungsplan.
dpa
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