Irschenberg - Wohnmobil-Unfall in der Leitzachsenke auf der A8: Retter haben lange um das Leben eines Mädchens (5) gekämpft. Vergeblich. Selbst erfahrene Feuerwehrleute waren mitgenommen.

© Gaulke
Völlig zerstört wurde der Wohnwagen der vierköpfigen Familie, die auf Urlaubsreise in den Süden war.
Es war 6.15 Uhr, als sich der Unfall ereignete. Laut Bericht des Polizeipräsidiums war die Familie aus dem Stuttgarter Raum mit ihrem Wohnmobil auf Urlaubsreise in Richtung Salzburg unterwegs. In der Leitzachsenke kam der Wagen aus noch ungeklärter Ursache in Schleudern und kollidierte mit einem Opel-Kombi. Das Wohnmobil kippte nach rechts, rutschte von der Fahrbahn unf prallte gegen einen Baum. Offenbar, so mutmaßt die Polizei, wurde das Mädchen dabei aus dem Wagen geschleudert und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu, denen sie später erlag. Ein Notarzt und Helfer des BRK hatten lange versucht, die Fünfjährige am Leben zu erhalten. Vergeblich. Ebenfalls im Wagen war die 13-jährige Schwester. Sie erlitt bei dem Aufprall ebenfalls schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch die Fahrerin des Opel brachte das BRK nach Agatharied. Der Sachschaden ist derzeit unbekannt
Die Autobahn war teilweise komplett gesperrt. Der Stau wuchs auf eine Länge von 25 Kilometer an. Erst gegen 10 Uhr, vier Stunden nach dem Unfall, wurde der Verkehr wieder freigegeben.
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