Hausham - Die Lebenshilfe hat in Hausham eine neue Integrative Kinderkrippe geschaffen. Eröffnung ist am 5. Juli. Bürgermeister Hugo Schreiber warnt vor Missbrauch des Angebots.

Die ersten Kinder sind schon da: Zudem gab es prominenten Besuch beim ersten Rundgang durch die neue Kinderkrippe in Hausham: Stellvertretender Landrat Arnfried Färber(h.l.), Bürgermeister Hugo Schreiber (r.), Pfarrer Michael Mannhardt (2.v.r.) und Kreis-Behindertenbeauftragter Anton Grafwallner.
Beim ersten Rundgang durch die neuen Räume, die elf Kindern einen Platz bieten, sagte Schreiber, dass man aufpassen müsse, dass das neue Angebot nicht missbraucht werde.
Mannhardt sieht aber sehr wohl, dass eine große Notwendigkeit da sei, nachdem doch immer mehr sowohl Mütter als auch Väter berufstätig sind. „Da braucht es etwas, dass das auffängt.“
Dafür dient die neue Einrichtung der Lebenshilfe im Haus Kleinkindpädagogik. „Tausendfüßler“ wird sie heißen.
Lebenshilfe-Geschäftsführerin Inga Kockerols: „Wir haben besonders Wert darauf gelegt, einen kleinen, für die Kinder überschaubaren Rahmen zu schaffen, und durch ausreichend Personal Beziehungen zu den Kindern aufzubauen.“ Insbesondere zwischen den Kindern mit und ohne Behinderung. „Das selbstverständliche Miteinander von Kindern soll so früh wie möglich erlebbar werden. Ein wichtiger Leitsatz unserer Arbeit lautet: ,Es ist normal, verschieden zu sein’.“
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