622.02.10|Lkr. Miesbach|Lkr. Miesbach|32
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Miesbach - Schüler, Lehrer und Sekretärinnen klagen am ersten Schultag an der ausgelagerten Realschule über Lärm und Enge, der Landrat spricht indes von einem "historischen Ereignis"..

© Leder
Außenansicht: Die neuen Container auf der Waitzingerwiese dienen die nächsten zwei Jahre als Schulgebäude für die Gunetzrhainer Realschule. Fotos: Andreas Leder (6)
Die neue Aula leuchtet strahlend weiß. Hier gibt es keine Sitzgelegenheiten. Es ist eng: Die Schüler stehen in Gruppen gepfercht, andere drängen sich am Pausenverkauf. Weitere Buben und Mädchen befinden sich draußen vor den Containern auf dem Kiesplatz. So sah gestern die Pause für die 1060 Jugendlichen der Gunetzrhainer Realschule aus. Es war ihr erster Schultag nach dem Umzug vom alten Schulgebäude in die Container auf der Waitzingerwiese.
Landrat Jakob Kreidl: „Es beginnt eine neue Ära, fast 45 Jahre nach der Gründung und Eröffnung der Schule. Nach vielen Jahren der räumlichen Bedrängtheit und des Improvisierens ist der Weg für die Generalsanierung frei.“
Schüler, Lehrer und Mitarbeiter sind nicht ganz so euphorisch: „Die Aula ist viel zu klein“, sagt etwa Markus Wernberger (15).
Nadja Köhler (14) formuliert es noch drastischer: „Man kommt sich vor wie im Gefängnis.“
Nicht glücklich sind ebenfalls einige Lehrer und die drei Sekretärinnen. Laut Sportlehrerin Sabine Lütticken wegen der „wahnsinnigen Lärmbelastung und der Enge". (vm)
Einen weiteren Bericht lesen Sie in der morgigen Ausgabe unserer Zeitung.
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