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Friedlicher Protestmarsch

Kirchheim - Gut 130 Jugendliche und auch einige Erwachsene unterstützten den friedlichen Protestmarsch durch Heimstetten und Kirchheim für die Erhaltung der Jugendeinrichtung „Rülps“.

Kämpfen für das „Rülps“: Die Jugendlichen wollen, dass ihr Treff erhalten bleibt.

© Bollig

Kämpfen für das „Rülps“: Die Jugendlichen wollen, dass ihr Treff erhalten bleibt.

Die Polizei hatte Vorsorge getroffen und einen Zug mit 30 Polizisten hinter der S-Bahn platziert. „Wir sind auf Nummer Sicher gegangen“, begründete Einsatzleiter Josef Trenkler, von der Inspektion Haar, die Maßnahme: „Im Internet hatte leider der Schwarze Block mitgeteilt, teilzunehmen.“ Nun aber waren nur manche schwarz gekleidete, sehr fröhliche und friedliche, nur politisch kampfbereite Jugendliche zu sehen.

Trenkler äußerte sich vor dem Start der Kundgebung sehr positiv über die Demonstranten. Er habe mit „Rülps“-Sprecher Christian Zenner geredet: „Er scheint ja ein sehr vernünftiger Mann zu sein. Wir werden eine recht schöne Demonstration bekommen.“ Selbst die mitgeführte Musik war eher melodisch. So ging nur im übertragenen Sinn der Punk ab.

Inhaltlich aber sind die Jugendlichen unversöhnlich mit der Entscheidung der Gemeinde, ihr geliebtes Jugendheim zu schließen. Zenner: „Wir lassen uns dieses unser Stück vom Paradies nicht nehmen. Schauen sie in die Gesichter. Hier hat jeder seine eigene Geschichte mit dem ,Rülps’. Hier wird nicht nur laute Musik gehört und faul auf der Coach gelegen, wie so die Vorurteile sind.“ Man lebe eine Gemeinschaft, Gemeinnützigkeit, das Motto sei, von Jugendlichen für Jugendlichen. Es sei schlimm, dass die Gemeinde gerade solche selbst verwalteten Jugendzentren schließe.

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