504.09.09|München Nord|München Nord|
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Garching - Tapfere Ritter, schöne Burgfräulein, finstere Krieger, mittelalterliche Marktstände und vieles mehr konnten die Besucher des Ritterfests im Hanffeld in Garching hautnah erleben.

Eisenharter Kampf im Todeskreis: Highlander Saoranach (l.) und sein Gegner Vargtass vom ungarischen Reitervolk gehen ordentlich zur Sache. Foto: Förtsch
Über 2000 kleine und große Besucher ließen sich von der Faszination des „dunklen Zeitalters“ anstecken und kamen zum großen Ritterfest.
Beim Kinderschminken verwandelten sich die Kleinen in echte Ritter und konnten sich anschließend mit ihren selbst gebastelten Schwertern, Schilden und Rüstungen im mittelalterlichen Wettstreit messen. Ein historisches Lager vermittelte eine Vorstellung davon, wie es wohl gewesen sein muss, im finsteren Mittelalter zu leben. „Wir legen viel Wert auf Authentizität“, betont Markus Sauerhammer, der zusammen mit Thomas Gutmann und Christian Gehret das Ritterfest heuer zum ersten Mal in Garching initiierte.
Im Kampf Mann gegen Mann zeigten unter anderem der Highlander Saoranach und Vargtass vom ungarischen Reitervolk nicht nur ihr Können, sondern auch die tödliche Präzision der Waffen. „Kleinere blaue Flecken“ trugen die Kämpfer laut Sauernhammer bei ihren Schlachten davon – und konnten sich damit glücklich schätzen. Endete der Kampf ihrer historischen Vorbilder im Todeskreis doch erst mit dem Tod des Kontrahenten.
Entspannter war es dagegen auf dem Markt. Feuerspucker, Gaukler und Marktschreier buhlten mit allerhand Kunststücken um die Aufmerksamkeit der Besucher, bevor es in der Nacht im Hanffeld richtig unheimlich wurde: Der Todesreiter und seine grusligen Gesellen trieben ihr Unwesen und versetzten die Besucher mit viel Kunstblut in Angst und Schrecken.
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