Ismaning - 22 Landkreise haben bereits ihr „Ja" gegeben - das „Ja" für eine gentechnikfreie Zone. Auch im Landkreis München bemüht sich Agrar-Gentechnik-Gegner Christoph Fischer um Zusammenarbeit mit den Landwirten.

Aktuelles Thema: Rund 40 Landwirte sind in die Hainhalle gekommen. Foto: Michalek
In der Ismaninger Hainhalle sprach er auf Einladung der Ortsbauernschaft und des VLF München über die Folgen der so genannten „grünen Gentechnik“. Gekommen waren rund 40 Landwirte.
Vor vier Jahren gründete Fischer die Plattform „Zivil Courage“. Ziel ist es, bei Landwirten und Verbrauchern das Bewusstsein bezüglich der Folgen der Agrar-Gen-Technik zu schärfen. Der von den Befürwortern als „grün“ bezeichnete Gentechnik werde laut dem Referenten letztlich die konventionelle Landwirtschaft zum Opfer fallen. Von roter, weißer und grüner Gentechnik war in Fischers Vortrag die Rede. Während jedoch die rote und weiße Gentechnik auf das Labor beschränkt bleibe, spiele sich die grüne Gentechnik in der freien Natur ab.
Auf die Frage, wie sich die Verbraucher schützen könnten, sagte Fischer: „Bewusst einkaufen.“ Es gebe Listen mit Firmen, die auf genmanipulierte Waren verzichten. Inzwischen stünden in bayerischen Kommunen rund 3000 „Ja“-Tafeln, sagte Fischer: „Es liegt an uns, welche Hypothek wir unseren Kindern mitgeben“
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