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Mängel beim Katastrophenschutz? „Bürger gegen Atomreaktor Garching“ haken nach

Mängel beim Katastrophenschutz? „Bürger gegen Atomreaktor“ haken nach

Garching - Der Forschungsreaktor auf dem Uni-Campus am Stadtrand lässt die „Bürger gegen Atomreaktor Garching" nicht ruhen.

„Das fehlende stationäre Sirenensystem macht die Mitglieder unseres Vereins und viele Bürger besorgt, dass diejenigen, die besonders nahe am Reaktor wohnen und arbeiten, später und schlechter gewarnt werden, als Bürger von Gemeinden, in denen Sirenenanlagen fest installiert sind“, sagen Ingrid Wundrak und Helga Leibold, Sprecherinnn der Initiative. Dabei geht es ihnen nicht nur um den Reaktor, sondern überhaupt um Katastrophenschutz. Sowohl eine „unzureichende Alarmierung im Jahr 2007, anlässlich eines Gefahrenunfalls“, ein Probealarm im vergangenen Jahr, der an den Garchingern voll vorbei gegangen sei, und eine Katastrophenschutzübung in Ismaning haben die Bürgerinitiative veranlasst, einen Katalog mit 21 Fragen an Bürgermeisterin Hannelore Gabor zu schicken.

Deren Beantwortung solle die Situation in Garching klären und zu wesentlichen Verbesserungen führen. Ingrid Wundrak beklagt besonders, dass die Verantwortlichen besonders in Kindertagesstätten und Schulen keine Ahnung hätten, wie auf einen Alarm im Falle einer Umweltkatastrophe zu reagieren sei. Helga Leibold hält eine regelmäßige, auffrischende Information, verbunden mit einer Übung, zumindest alle drei Jahre, für unerlässlich, wegen der hohen Fluktuation der Bevölkerung und Tausender Berufseinpendler. Jetzt liegen die Fragen im Rathaus. gü

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