Garching - Die „Garchinger Talente" bewiesen bei „Severins Kammermusik" im Pfarrsaal ihr Können.

Garchinger Talente: (v.l.) Philipp Caspar, Ernst Fill, Ulrike Niebler, Daniel Lobos, Linda KLi, Amelie Grott, Anton Dvorak, Christa Egger, Anja Karpati. Foto: Förtsch
„Talente, die man schon zum Teil entdeckt hat, sieht man nun in der Gänze erblühen“, freut sich Chorleiter Albert Neuhauser über die Entwicklung mancher „Garchinger Talente“. Wie zum Beispiel Linda Li und Amelie Grott. Beim Nachwuchswettbewerb „Jugend musiziert“ gewannen sie den ersten Preis mit Auszeichnung im vierhändigen Klavierspielen. Während der letzten Kammermusik kamen die rund 40 Besucher im Pfarrsaal in den Genuss ihres Könnens.
Ein Quartett bildeten Philipp Caspar, Ernst Fill, Ulrike Niebler und Daniel Lobos. Fill ist seit 25 Jahren im Kirchenorchester und der beste Beweis, dass in Garching Talent nichts mit dem Alter zu tun hat. Die vier Musiker spielten eine „Rarität“ von Franz Schubert in der Originalbesetzung.
Immer schön, das weiß jeder, der sie einmal erlebt hat, ist die Liebe. Deshalb widmeten die Sopranistin Anja Karpati und Christa Egger, die Karpati am Klavier begleitete, ihren Auftritt ganz dieser „schönsten Sache der Welt“.
Anton Dvorak begeisterte das Publikum mit einer Präsentation seiner Holzblaskünste. Binnen weniger Sekunden wechselte er zwischen Flöte, Altflöte, Klarinette, Altsaxophon und Tenorsaxophon hin und her.
Viele Mitwirkende von Severins Kammermusik sind Mitglied im Kirchenchor St. Severin und meistens Jugendliche. Doch unabhängig von Alter oder Chorzugehörigkeit zählt nur eines: Talent. „Wir nehmen keinen Eintritt. Aber wir wollen den Besuchern trotzdem einen schönen Abend gestalten“, betont Neuhauser. kf
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