Garching - Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) fiebert seinem Supercomputer entgegen.

Der Vertrag ist perfekt: (v.l.) Minister Wolfgang Heubisch; Arndt Bode, Vorsitzender des Direktoriums Leibniz-Rechenzentrum; Martin Jetter, Vorsitzender Geschäftsführung IBM Deutschland; Andreas Pflieger (IBM); Dietmar Willoweit, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. F: gefö
Am Montag wurden in Garching die Verträge unterschrieben mit IBM für den Rechner, der Mitte 2012 in Betrieb genommen werden soll. Neben schier unvorstellbaren Leistungsdaten soll der Hochleistungscomputer auch in punkto Energieeffizienz Maßstäbe setzen.
Drei Petaflops Spitzenrechenleistung, 320 Terabyte Hauptspeicher und zwölf Petabyte Hintergrundspeicher sind die Eckdaten des „SuperMUC“, einer der leistungsfähigsten Universalrechner der Welt. Die Spitzenrechenleistung von drei Petaflops bedeutet drei Billiarden Operationen pro Sekunde. Würde man mit diesem Tempo mit einem Hammer Nägel in einem Abstand von einem Millimeter in die Erde schlagen, so würde man damit den Äquator 75 000 Mal in einer einzigen Sekunde umrunden.
Im Mittelpunkt der Vorstellung des Computers stand das Kühlkonzept mit über 40 Grad warmen Wasser. Diese Hochtemperaturflüssigkeitskühlung soll den Energiebedarf und damit die Betriebskosten so gering wie möglich halten. „SuperMUC steht für unerreichte Energieeffizienz im Sinne des Green Computing“, sagte Professor Arndt Bode, Leiter des LRZ.
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