Garching - Zehn Jahre seit der ersten Aufführung hat Chorleiter Albert Neuhauser erneut den „Elias" zum Thema des diesjährigen Herbstkonzertes gemacht.

Atmosphärisch dicht: Die Aufführung des „Elias“ in St. Severin Garching. Foto: Michalek
Ein Oratorium in zwei Teilen von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit Texten aus dem Alten Testament; aufgeführt von Chor und Orchester St. Severin Garching am frühen Sonntagabend in der gleichnamigen Kirche.
Die Kirche ist bereits bis nahezu auf den letzten Platz gefüllt. Chor und Orchester erwarten den Meister für einen würdigen Aufmarsch, den er als letzter in der Reihe beschließen wird.
In einem von Neuhauser selbst gestalteten Programmheft ist Elias als Figur des Alten Testaments beschrieben, die heldenhaft auftaucht, um wieder spurlos zu verschwinden. Ein selbstloser Robin Hood moderner Zeiten, und eine frühe Personifikation von Jesus Christus, wie Mendelssohn-Bartholdy ihn verstand. Eine Figur, die Juden und Christen gleichermaßen fasziniert.
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