Ismaning/Aschheim - Am Ismaninger Speichersee sind drei Enten gefunden worde, die am Vogelgrippevirus H5N1 verendet sind. Das Landratsamt München hat eine Sperr- und Beobachtungszone eingerichtet.

Eine Naturschützerin hatte die toten Enten am Dienstagfrüh entdeckt. Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Aschheim brachte die Tiere ins Landesamt für Gesundheit in Oberschleißheim, von dort kamen die Kadaver ins spezialisierte Friedrich-Löffler-Institut nach Riems auf der Insel Rügen. Ergebnis der Untersuchung: alle drei Tiere waren mit H5N1 infiziert, zwei mit der hochpathogenen Variante. Das Landratsamt hat eine Beobachtungszone mit drei Kilometer Radius um den Speichersee gezogen, außerdem eine Sperrzone mit einem Kilometer Radius. Oberstes Ziel: Die Einschleppung der Vogelgrippe in Nutzgeflügelbestände zu verhindern.
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