Haar - Ein beim Rauchen achtlos aus dem Dachfenster hinaus geworfenes Zündholz hat einer Familie wohl rund 250 000 Euro Sachschaden an ihrem Reihenhaus Am Langhölzl in Haar beschert.

© mm/Bollig
Lichterloh schlagen die Flammen aus dem Dachstuhl des Hauses.
Personenschaden gab es glücklicherweise keinen.
Aufgrund der trockenen Witterung und der am späten Abend aufgekommenen Windböen entfachte sich binnen Minuten ein Dachstuhlbrand. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Haar um 22.27 Uhr stiegen schon Flammen an der Dachgaube empor und krochen auf die gegenüberliegende Dachseite über. Auch der Übergriff des Feuers auf das angrenzende Reihenhaus des Fünfspänners drohte. Die Bewohner, ein Ehepaar mit Sohn, konnten sich noch rechtzeitig ins Freie und damit in Sicherheit bringen.
Nach dem Löschen der Flammen musste die Wehr das Dach großflächig öffnen, um Glutnester mittels Wärmebildkameras aufzuspüren und zu löschen. Da nach dem Wassereinsatz auch der Regen kam, wurde das in Haar stationierte Technische Hilfswerk schnell hinzugezogen, um das geöffnete Dach wieder wasserfest mit Planen zu schließen.
Die Bewohner, die die Nacht bei Nachbarn verlebten, konnten am Freitagvormittag mit den Brandfahndern das Haus wieder betreten. Aufgrund des heftigen Brandes und damit notwendigen starken Löschwassereinsatzes sind umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig. Bis auf weiteres ist das Haus nicht bewohnbar. Die geschädigte Familie wird eine gute Nachbarschaft noch einige Zeit benötigen.
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