Grünwald/München - Mit einer groß angelegten Demonstration am Münchner Marienplatz haben zahlreiche BMX-Fahrer ihrem Ärger Luft gemacht.

Nicht in die Berge, sondern in die Münchner Innenstadt trieb eine Demo die Moutainbiker. Foto: sal
Normalerweise treibt Bilderbuchwetter die Mountainbiker in die Berge – zumal, wenn Wochenende ist. Nicht so am Samstag: An die 1000 von ihnen machten am Münchner Marienplatz Station, wo mehrere Interessengruppen, darunter die „Deutsche Initiative Mountainbike“ (dimb), eine Demonstration wegen des vom Landratsamt entfernten „Bombenkraters“ organisiert hatten.
Die Sonne knallte vom Himmel, auch vor dem Rathaus war die Stimmung aufgeheizt. Von Pfiffen, Techno-Sound und Buh-Rufen wurden die hellen und völlig deplatziert wirkenden Glocken der Rathausuhr, die um 15 Uhr schlugen, übertönt. Ob Mountainbiker, BMX-Fahrer, Cross-Countrybiker, Downhiller oder einfach nur Genussradler: Sie alle skandierten ihren Protest gegen das Landratsamt, das am 13. März den Abriss der Anlage angekündigt und in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt bereits am darauf folgenden Montag die Erdhügel für die Biker mit schwerem Gerät platt gemacht hatte.
Die von der Behörde vorgebrachten Argumente, wonach sich das Biken an den Isarauen nicht mit dem Naturschutz vertrage, erklärte Herrmann schlicht für falsch. Umweltzerstörung betrieben nicht die Radler, sondern die Behörden selbst, die Bagger einsetzten, um Bäume aus dem Wald zu ziehen. „Die tiefen Furchen sind noch ein halbes Jahr später zu sehen.“
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.