314.02.10|München Süd|München Süd|2
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Unterhaching - Der SpVgg Unterhaching fehlt weiterhin das Glück. Trotz einer guten Leistung ging die Partie beim Tabellenführer VfL Osnabrück mit 0:1 verloren.

Kopfballduell zwischen Hachings Marcus Steegmann (l.) und dem Osnabrücker Tobias Nickenig, dessen VfL das Drittligaspiel 1:0 gewann. Foto: Fishing 4
Ganz bitter: Kapitän Roman Tyce sah wegen Meckerns seine fünfte Gelbe Karte und fehlt im nächsten Spiel gegen Borussia Dortmund II.
Die Gastgeber untermauerten mit ihrem zwölften Sieg im 13. Heimspiel ihren Nimbus als Macht im eigenen Stadion. Auch die Hachinger setzten ihre Serie fort, eine weniger erfreuliche: Seit fünf Spielen wartet die SpVgg nun schon auf einen Sieg. Gestern entschied ein Tor quasi aus dem Nichts die einzige Begegnung des Tages. Björn Lindemann, mit nun acht Treffern bester Torschütze des VfL, schlug in der 29. Minute eiskalt zu, als die SpVgg eigentlich gerade am Drücker war.
„Das ist die bitterste aller Niederlagen, die tut sehr weh“, war Trainer Ralph Hasenhüttl tief enttäuscht, „wir haben uns viel vorgenommen und auch Chancen gehabt, um was Zählbares mitzunehmen. Osnabrück hat eine Unachtsamkeit eiskalt ausgenutzt.“ Manko bei den Hachingern war wieder einmal die Chancenverwertung. Fünf beste Möglichkeiten ließen sie ungenutzt, standen deshalb am Ende erneut mit leeren Händen da. „Man muss einfach auch mal in der Lage sein, ein Tor zu erzielen“, schoss der Coach erstmals Pfeile gegen seine Offensivabteilung. „Dass wir größte Chancen nicht nutzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Runden. Vielleicht haben wir vorne einfach nicht die Qualität für viele Tore.“
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