008.10.09|München Süd|München Süd|
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Schäftlarn - Ob ein unbekannter Tierhasser für das Verschwinden mehrerer Katzen im Schäftlarner Raum verantwortlich ist, darüber rätseln derzeit viele Bürger.

Maria Leika hob vor einem Jahr ihren Kater Socke noch als Baby hoch. Hat den süßen Kater jetzt ein Tier-Hasser auf dem Gewissen? Foto: ina
Je mehr Tage verstreichen, je größer ist für Lea (12) und Alina (11) aus Irschenhausen die Gewissheit, dass ihre Stubentiger Mimi und Momo nie mehr nach Hause kommen werden. Gleiches gilt für noch mindestens zwei weitere Katzen im Raum Irschenhausen/Schäftlarn, die auch in der Zeit zwischen dem 9. und 10. September spurlos verschwanden.
Den Tierbesitzern drängt sich nun mehr und mehr der Verdacht auf, dass das Verschwinden ihrer geliebten Haustiere kein Zufall sein kann. Mit Blick auf verschiedene getötete Hunde im Raum Ebenhausen (zuletzt im Mai 2008) und der am 14./15. September in Baierbrunn gemeuchelten Kuh befürchten die Tierliebhaber, dass ein Tierhasser in der Region sein Unwesen treibt. Mimi-Besitzerin Bini Buschmann: „Die Vorstellung, dass jemand die Katzen absichtlich verletzt oder quält, ist schrecklich."
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