Ottobrunn - Wodurch am Donnerstag das Feuer im Ottobrunner Obdachlosenheim am Haidgraben ausgelöst wurde, schwebt immer noch im Dunkeln.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Die Brandfahndung der Münchner Kriminalpolizei konnte bisher lediglich ermitteln, dass das Feuer im Zimmer eines Italieners (49) ausgebrochen ist, der dort mit seiner drei Jahre jüngeren Ehefrau lebt.
Die Fahnder kamen zum Ergebnis, dass der Brand offenbar im Bereich des Bettes ausgelöst wurde und dann auf einen Vorhang übergriff. Wodurch das Feuer aber konkret entstanden ist, ist noch unklar. Auch wie es zu der von Zeugen beobachteten Explosion kam, müssen die Beamten noch ermitteln.
Die insgesamt 23 Bewohner des Hauses konnten nach Aussage der Zweiten Bürgermeisterin am Donnerstag problemlos in anderen Obdachlosenunterkünften im Raum München und Garching untergebracht werden. Auch zwei kommunale Sozialwohnungen in der Unterhachinger Straße in Ottobrunn seien zur Verfügung gestellt wurden. „Heute Nacht haben darin schon zwei Personen gewohnt. Zumindest bis Montag können sie dort weiter bleiben“, so Modrow-Lange gestern.
Eine weitere Sorge der Bewohner dürfte sein, ob ihre Habseligkeiten nach dem Unglück noch intakt sind. „Sobald das Gebäude von den Kriminalbeamten freigegeben wird, können die Bewohner noch einmal in Begleitung hinein, um ihre persönlichen Gegenstände zu holen“, kündigt Modrow-Lange an. Die Ottobrunner Kleiderkammer habe außerdem bereits Kleidungsstücke für die sozial bedürftigen Bewohner organisiert.
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