Oberhaching - Über 300 Bürger waren in den Gemeindesaal „Forstner“ gekommen, um sich über den zukünftigen Betrieb des geothermischen Kraftwerks zu informieren und vor allem ihre Bedenken zu äußern.

Auf riesiges Interesse stieß bei den Oberhachingern die Informationsveranstaltung zum Geothermieprojekt. Stellenweise wurde Unmut laut. Foto: Jürgen Bollig
Im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit am Bebauungsplanverfahren für das Kraftwerk in Laufzorn hatte die Gemeinde Oberhaching gemeinsam mit der Erdwärme Grünwald GmbH (EWG), die das Vorhaben durchführt, eine Informationsveranstaltung initiiert. Vor allem eine mögliche Belästigung durch Dauerlärm, aber auch Gefahren wegen der Nutzung des Gases Pentan erregten die Gemüter der Oberhachinger.
Auf Andeutungen einiger Zuhörer, dass das Lärmschutzgutachten von der EWG in Auftrag gegeben wurde und daher vielleicht die Messwerte nicht korrekt seien, erwiderte Gutachter Rudolf Liegl, dass gesetzlich festgelegt spätere Nachweise von einem anderen Gutachter gefertigt werden. Schelle kündigte zudem an, dass die Gemeinde Oberhaching ebenfalls ein externes Papier in Auftrag geben wird.
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