Unterhaching - Seine Zutraulichkeit war sein Verhängnis: Ein Fuchs hat sich seit Wochen in Unterhaching umhergetrieben. Polizei und Feuerwehr wollten ihn nun einfangen - doch einfach war das nicht.
Seit mehreren Wochen streifte ein Fuchs durch Gärten in Unterhaching (Kreis München), auch auf einem Schulhof trieb er sich herum. Einige Familien fütterten ihn, doch viele Kinder, Lehrer und Anwohner fürchteten sich vor Tollwut oder Bissen. Am Montagnachmittag wurde er wieder gesehen – und Feuerwehr und Polizei rückten mit Fangkorb und Netzen an.
Nach der Untersuchung entschied der Jagdpächter zusammen mit der Polizei, den Fuchs von seinen Leiden zu erlösen und zu erlegen. „Er hätte in Freiheit nicht überlebt, bei einer Behandlung beim Veterinär hätte das Wildtier Todesangst gehabt.“ Tollwut gab es in Bayern zuletzt 2002. Das Umweltministerium rät aber davon ab, Wildtiere zu füttern.
Carina Lechner
Rubriklistenbild: © Gaulke
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