Oberhausen - Bauernversammlung im Doppelpack gab es gestern beim „Stroblwirt“ in Oberhausen.

Die neugewählte BBV-Kreisvorstandschaft. Von links Bauernpräsident Max Weichenrieder, Thomas Müller, Johann Bonusch, Hubert Pentenrieder, Kreisobmann Wolfgang Scholz, Christian Schödlbauer, Peter Höck, Josef Pröbstl, Richard Huber und Walther Pittroff. Foto: Schubert
Am Vormittag trafen sich die Ortsbäuerinnen zur Wahl ihrer neuen Kreisvorstandschaft, am Nachmittag folgten die Obmänner mit gleicher Zielsetzung. Veränderungen in den Führungsspitzen gab es nicht. Silvia Schlögel und ihre Stellvertreterin Brigitte Albrecht wurde ebenso wiedergewählt wie Wolfgang Scholz und sein Vize Johann Bonusch.
Die 37 Wahlberechtigten standen geschlossen hinter ihrem bisherigen Vorsitzenden und seinem Stellvertreter, die seit 2007 im Amt sind. Beide wurden - bei einer Enthaltung - in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Beiräte Peter Höck (Antdorf), Hubert Pentenrieder (Fischen) und Josef Pröbstl (Polling). Neu in das Gremium gewählt wurden der Milchviehhalter Richard Huber (Haunshofen-Bauerbach) und der Biobauer Christian Schödlbauer (Oberhausen).
Auch bei den Bäuerinnen gab es keine Gegenstimmen für Vorsitzende und Stellvertreterin - und es sind ebenfalls zwei Neue im Beirat: Christine Berchtold (Birkland) und Marianne Zwink (Sindeldsdorf). Wiedergewählt wurden Emma Klein (Wildsteig), Johanna Köpf (Schönberg) und Anneliese Kratz (Raisting).
Auch der oberbayerische Bauernpräsident Max Weichenrieder verteidigte die Politik des Berufsverbands, der unter der „ungerechtfertigten Kritik durch gesellschaftliche Strömungen“ und deren „Gefühlsduselei“ leide. Wer hierzulande Agrarexporte fordere, trage nicht zum Niedergang der Landwirtschaft in anderen Teilen der Welt bei. Daran, dass in 50 Ländern Menschen verhungerten, sei die Herrschaft von „Kommunismus, Diktatur und Maffia“ schuld. Sie würden verhindern, dass die Bauern erfolgreich arbeiten könnten.
Schlögel hob im Rückblick die gute Teamarbeit der Bäuerinnen hervor, die unter anderem ihre Auftritte in Berlin und Brüssel ermöglicht hatten. Gleichzeitig wünscht sie sich mehr Anerkennung dieser Arbeit durch das Generalsekretariat des BBV. st
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