208.09.10|Region Schongau|Region Schongau|
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Artikel: Bernbeuren liegt mit der Sanierung des Schulhauses gut im Zeitplan
Bernbeuren - Bei der energetischen Sanierung der Grundschule liegt die Gemeinde Bernbeuren gut im Rennen. „Wir stehen kurz vor dem Abschluss“, berichtet Bürgermeister Heimo Schmid im Hinblick auf den bevorstehenden Schulbeginn.
Diese Woche soll noch ein Probelauf mit der Heizung erfolgen, und auch die Außenanlagen werden jetzt vorangetrieben. Allerdings muss das Gerüst am Schulhaus noch einige Wochen stehen bleiben, weil die Jalousien für den Sonnenschutz erst Ende September montiert werden können. Die dadurch entstehenden Mehrkosten sollen der JalousieFirma, die den Liefertermin nicht einhalten kann, in Rechnung gestellt werden.
Apropos Kosten: „Bei einem Projekt dieser Größenordnung liegen wir kostentechnisch sehr gut im Rennen“, informierte Lothar Greif vom zuständigen Architekturbüro Traut am Dienstagabend die Bernbeurer Gemeinderäte. Und er belegte dies anhand von Zahlen. Im Juli 2009 habe die Kostenschätzung für die Schulhaussanierung bei 826 000 Euro gelegen. Durch Einsparungen konnte die Bausumme im März 2010 auf 735 000 Euro reduziert werden. „Nach der jetzigen Schätzung liegen wir bei 740 000 Euro“, rechnete Lothar Greif vor. Bei 90 Prozent der Gewerke bewege man sich im Kostenbereich der Ausschreibung. Durch Umrüstung der Lichtanlage könnten jährlich 2900 Euro an Stromkosten eingespart werden.
Nach Auskunft des Architekten Sepp Traut sind die Bauarbeiten „gut fortgeschritten“. Die Fenster seien eingeputzt, aber noch fehle ein Teil der Malerarbeiten. Was die Außenanlagen betrifft, sei der Plan hierfür fertig, so dass noch diese Woche begonnen werden kann. Vorgesehensind Pflanzbeete und kleinere Grünflächen, die Linde soll eingefasst werden, und mit einem Pflaster soll die Wasserdurchlässigkeit sichergestellt werden. Gearbeitet wird mit Flußbausteinen, Betonplatten und Feinkiesflächen. „Das Ganze soll ja ein bisschen was gleichsehen“, gibt Heimo Schmid als Vorgabe aus.
„Bis zum Ferienende funktioniert die Heizung“, ließ Projektplaner Ulrich Wycisk die Gemeinderäte wissen. Auch zu aufgetretenen Mehrkosten bezog er Stellung. Er führte sie darauf zurück, dass in dem Kamin keine Chamottsteine drin waren und deshalb nachträglich ein Edelstahlrohr eingesetzt werden musste.
„Ich bin zuversichtlich, dass wir heuer noch die ganzen Zuwendungen erhalten“, zeigt sich Bürgermeister Heimo Schmid optimistisch. Auch Architekt Sepp Traut geht davon aus, „dass bis Dezember alle Schlussrechnungen vorliegen.“
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