016.03.10|Region Schongau|Region Schongau|
Drucken|Empfehlen|Schrift
a
/
A||recommendbutton_count130
Schongau - Beeindruckende Arbeiten hat der Leistungskurs Kunst des Schongauer Welfen-Gymnasiums im Stadtmuseum ausgestellt.

Interessiert schauten sich die Besucher bei der Ausstellungs-Eröffnung die Arbeiten der Schüler an.
„Kunst ist schön, macht aber viel Mühe“ – mit diesem Zitat von Karl Valentin eröffnete Wilfried Funke vom Historischen Verein Schongau Stadt und Land im Stadtmuseum die Ausstellung mit Arbeiten des Leistungskurses Kunst am Welfen-Gymnasium. Und die Schüler hatten so kurz vor dem Abitur wirklich keine Mühen gescheut. Nicht nur eine sehenswerte und umfangreiche Werkschau hatten sie zusammengestellt, sondern auch für das dekorative Drumherum samt Buffet bei der Vernissage gesorgt. Die musikalische Umrahmung des Abends bestritt das Vokalensemble des Welfen-Gymnasiums unter der bewährten Leitung von Christiane Treib.
Einmal im Jahr strotzt das Stadtmuseum geradezu vor jungen Besuchern. Nämlich dann, wenn der Leistungskurs Kunst seine Arbeiten zeigt. So auch zur Ausstellungseröffnung, wo sich im Foyer jede Menge jugendliches Publikum einfand, wie Stadträtin Kornelia Funke wohlwollend bemerkte. Dem schloss sich auch Vize-Bürgermeister Paul Huber in seinem Grußwort an, indem er das Lob an den Historischen Verein Stadt und Land Schongau weitergab: „Das sind Leute, die etwas umtreiben.“
Mit einer kurzweiligen und launigen Rede führte schließlich Levin Strack, Schüler des Leistungskurses Kunst, die Besucher in die Ausstellung ein. Rund 60 Wochen mit jeweils fünf Stunden haben die jungen Künstler im Rahmen des Schulunterrichts miteinender verbracht, was einem Kurzurlaub von zehn Tagen entspräche, rechnete Strack vor. Auch die künstlerische Gestaltung des Ammerlehrpfades im Atelier von Peter Mayr habe die Gruppe zusammengeschweißt. Und natürlich nicht zuletzt der „lehrreiche und lockere, eigentlich nie langweilige Unterricht“ durch Stefan Bletschacher.
Das gute Verhältnis führte sogar dazu, dass jeder der 16 Kursteilnehmer die gezeigten Bilder aufgrund von persönlichem Zeichenstil und Motiven dem jeweiligen Mitschüler zuordnen könne. Strack selbst fungierte als lebendes Kunstwerk, indem er sich Hemd und Weste seines festlichen Outfits auf den nackten Oberkörper pinseln ließ.
In der Ausstellung zu sehen sind die Facharbeiten aus dem Leistungskurs, die ein weites Feld von der Architekturskizze über Body-Painting oder ein Bilderbuch für Blinde bis zum selbst designten Dirndl und Corsagen-Studien umfassen. Daneben noch Zeichnungen aus den Skizzenbüchern der Kursteilnehmer, die zu verschiedenen Themengruppen sortiert wurden, sowie jeweils ein größeres Bild. Alles in allem eine sehenswerte Ausstellung, die von – durch guten Unterricht geförderter – Originalität und Einfallsreichtum, aber auch von technischem Können der Abiturienten zeugt. Und nicht von ungefähr hat der ein oder andere ein Studium im künstlerischen Bereich ins Auge gefasst.
Die Ausstellung ist noch bis 11. April im Rahmen der Öffnungszeiten des Stadtmuseums jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14-17 Uhr zu sehen. Führungen nach Vereinbarung.
zurück zur Übersicht: Region Schongau

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.

