Schongau - Kommandanten-Versammlung im Landkreis: Drei neue Ehrenmitglieder ernannt.

Das neue Einsatzspektrum geht weit über das bloße Bekämpfen von Bränden hinaus: Amokläufe wie der in Winnenden sind ein Phänomen, das mittlerweile auch in Deutschland „jeden und zu jeder Zeit treffen“ kann, wie Harald Bauer, Leiter der Penzberger Polizei-Inspektion, sagt. Im Falles des Falles obliegt es zwar ausschließlich der Polizei, die Situation zu bereinigen, doch auch die Feuerwehr könnte bei einem Einsatz eine wichtige Helfer-Rolle spielen. Dies verdeutlichte Bauer bei seinem Vortrag zu „Bewältigung von Amok-Lagen“ im Rahmen der Frühjahrsversammlung der Feuerwehr-Kommandanten im Landkreis.
53 Freiwillige Feuerwehren und vier Werksfeuerwehren (neuerdings zählt die Wehr der Kaserne Altenstadt dazu) mit über 3200 Aktiven gibt es im Landkreis. Bei 1642 Einsätzen – davon 281 Brandeinsätze und 954 „technische Hilfsleistungen“ – kamen rund 36 000 Arbeitsstunden zusammen.
Berichte gab es auch aus den Fachbereichen. Derzeit gibt es 26 Jugendfeuerwehren im Landkreis. „Da ist noch Luft nach oben“, so Kreisjugendwart Bastian Eiter. Zumindest die Infrastruktur für den geplanten Digitalfunk soll 2013 im Landkreis stehen, erläuterte Kreisbrandmeister Thomas Luttner-Rohm. 67 Gruppen (sieben weniger als 2008) legten im Vorjahr Leistungsprüfungen ab. 467 Feuerwehrmänner und -frauen bekamen ein Leistungsabzeichen überreicht. Unter www.kbi-wm-sog.de präsentiert sich die Kreisbrandinspektion Weilheim-Schongau auf einer neuen Homepage.
Die stellvertretende Landrätin Andrea Jochner-Weiß und dritter Bürgermeister Ludwig Schmuck als Vertreter der Stadt, lobten in ihren Grußworten den Beitrag der Wehren fürs Gemeinwohl. Die Kommandanten durften sich neben diversen Ehrungen (siehe Kasten) auch über eine Spende der Bayerischen Versicherungskammer freuen: Übergeben wurde ein „Powermoon“-Gerät im Wert von 3000 Euro, das zur Ausleuchtung von Einsatzstellen dient.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.