Bernbeuren - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei der Inbetriebnahme der ersten geförderten UMTS-Breitbandversorgung in Bernbeuren dabei zu sein.

Bayerns Wirtschaftminister Martin Zeil (2. von links) übergibt den Förderbescheid über 74 200 Euro für den Ausbau der Breitbandverbindung an Hohenfurchs Bürgermeister Guntram Vogelsgesang (3. von rechts). Mit dabei auch Regierungspräsident Christoph Hillenbrand (von links), Renate Doedell, Ingenrieds Bürgermeister Xaver Fichtl und Bernbeurens Bürgermeister Heimo Schmid. foto: zil
Nach der Zuschussbewilligung vor sechs Monaten können die Menschen und die Unternehmen der Gemeinde Bernbeuren durch eine UMTS-Mobilfunksendeanlage schneller ins Internet.
Hierfür baute die Firma Vodafone die Sendeanlagen auf dem Auerberg und dem Weichberg aus, um nun eine Datenrate von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Downlink und 1,4 Megabit Pro Sekunde im Uplink zu ermöglichen.
Der Start für die Funklösung wurde in Hinterholz bei der Firma Garten- und Landschaftsbau Gschwend GmbH gemacht, einem Weiler im Außenbereich sechs Kilometer entfernt von Bernbeuren. Symbolisch klickten sich Zeil und Schmid gemeinsam auf einem Laptop im Freien ins Internet – und es lief.
Im Gespräch konnten speziell die Betroffenen erläutern, warum für sie der schnelle Zugang zum Internet so wichtig sei. Laut Armin Gschwend gehöre es sich in der heutigen Zeit, eine eigene Homepage zu haben, hier könnten viele Muster und Arbeiten bereits vom Kunden begutachtet werden, aber man könne sich auch selber Ideen holen oder über das Internet Informationen und Fotos vom Kunden bekommen. Wenn das Herunterladen eines Fotos eine halbe Stunde den PC lahm lege, dann gehe das zu langsam, um vernünftig arbeiten zu können, so auch Tobias Gschwend.
Von der Firma Vodafone waren Regionalleiter Dieter Vogelhuber und Erwin Huber anwesend, die kurz die Nutzung der neuen Technologie entweder mit einer Datenkarte für das Notebook, mit einem USB-Stick oder mit einem Router für mehrere PCs erklärten. Mehrmals wurde die hohe Leistungsfähigkeit von UMTS aufgezeigt, die ähnlich hoch wie bei kabelgebundenen Lösungen sei. Dadurch könnten vor allem auch kleinere Gemeinden wirtschaftlich sinnvoll angeschlossen werden.
Im Anschluss wurden von Wirtschaftsminister Zeil und Regierungspräsident Christoph Hillenbrand die Förderbescheide für die Gemeinden Hohenfurch und Ingenried überreicht. Bürgermeister Guntram Vogelsgesang bekam für die Maßnahme von 106 000 Euro in Hohenfurch eine Bewilligung für 74 200 Euro, und Bürgermeister Xaver Fichtl nimmt für seine Gemeinde Ingenried 63 700 Euro bei Gesamtkosten von 91 000 Euro mit nach Hause.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.