Sachsenried - Ihr 100-jähriges Bestehen haben die Sachsenrieder Schützen am Wochenende groß gefeiert.

„Auf diesen Augenblick auf Sachsenrieds höchstem Punkt (867 Meter) mit der Kulisse der Füssener Berge im Hintergrund, haben wir 100 Jahre gewartet“, sagte mit Sigi Neumann gestern Vormittag der zweite Schützenmeister des Sachsenrieder Schützenvereins St. Eustachius.
Es war ein mächtiger Festzug, der sich am Sonntag durch den Ort hinauf zum Feldgottesdienst auf dem Knöbel bewegt hat. Vorneweg die örtliche Blaskapelle, dahinter reihten sich der Jubiläumsverein, die Gäste mit der stellvertretenden Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Schwabsoiens Bürgermeister Konrad Sepp und seine Kollegen aus den benachbarten Gemeinden sowie Schützenvereine und die Musikkapellen ein.
Über die Schießehrentafel von 1929, in der einige Treffer genau „im Schwarzen“ waren, spannte der Geistliche den Bogen zum Lebensziel bei Gott. Dieses Ziel gelte es, zwischen Kimme und Korn ins Visier zu nehmen. „Ich persönlich wünsche mir, dass Sie immer das richtige Ziel im Blick haben“, sagte der Seelsorger.
Eigentlich war am Sonntag vorgesehen gewesen, dass die vier Musikkapellen nach dem Gottesdienst gemeinsam noch die Bayernhymne spielen sollten. Witterungsbedingt hat Sigi Neumann dies jedoch ins trockene Festzelt verlegt, in das neben den Musikanten auch die Schützen und die Gäste um Ehrenschützenmeister Peter Dorn und dem amtierenden Schützenmeister Helmut Schmid zum geselligen Teil eingerückt sind.
Beim Unterhaltungsabend am Tag zuvor vergnügten sich die Besucher vor allem beim Sägewettbewerb, bei dem Kraft und Geschicklichkeit entscheidend waren. Gewonnen hat diesen Wettbewerb der Schützenverein aus Bidingen, gefolgt von den Schützen aus Peiting und den Musikern aus Sachsenried. Die Schützen des Sachsenrieder Jubiläumsvereins mussten sich dagegen nur mit Blech zufrieden geben.
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