023.07.09|Region Schongau|Region Schongau|1
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Peiting - Die Probleme, ein Geothermie-Kraftwerk in Mauerstetten zum Laufen zu bringen, wirken sich auch auf einen möglichen Standort Peiting aus.

Stephan Hild (rechts), Diplom-Ingenieur für Geotechnik, informiert den Gemeinderat über die aktuelle Situation in Mauerstetten. Neben ihm Bürgermeister Michael Asam und Geschäftsleiter Stefan Kort. Foto: bz
Auf Eis liegt derzeit das Projekt Geothermie in Peiting. Bei der Bohrung in Mauerstetten ist man nämlich auf unvermutete Schwierigkeiten gestoßen. Die notwendige Wassermenge ist dort nicht vorhanden. Darüber informierte der Diplom-Ingenieur für Bauwesen und Geotechnik, Stephan Hild aus Schongau, die Gemeinderäte. Für Peiting bedeutet das: „Es traut sich keiner mehr, zu bohren“, vermutet Hild.
Nun gelte es, nochmal genauer zu untersuchen, wo Geothermie möglich ist und wo nicht. „In Unterhaching funktioniert’s“, sagte Hild. Dort wurde erst Anfang Juni dieses Jahres die derzeit größte deutsche Geothermieanlage eingeweiht. „Irgendwo zwischen Unterhaching und Mauerstetten ist die Grenze, wo’s funktioniert und wo nicht“, meint Hild. Deshalb vermutet er, dass zunächst in München Bohrungen folgen könnten und man sich dann langsam nach Westen vorarbeiten könnte.
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