Weilheim-Schongau - Ein Ausbildungsvertrag ist dort zwar noch nicht geschlossen worden, trotzdem ist die Jobmesse in Weilheim nach Ansicht der Veranstalter „unverzichtbar“. Das sagt Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl über die Veranstaltung, die am Mittwoch, 29. Februar, zum 9. Mal stattfinden wird.
Rund 1600 junge Männer und Frauen und deren Eltern besuchen im Schnitt die Jobmesse in der Stadthalle. Dort werden an den mittlerweile knapp 70 Ständen erste Kontakte mit Ausbildungsbetrieben geknüpft oder Praktika vereinbart. Wie viele davon tatsächlich in einen der jährlich rund 800 Lehrverträge im Landkreis münden, lässt sich nicht messen, doch die Veranstalter sind überzeugt, dass die Messe mit dem Titel „Mein Job - meine Zukunft“ ein wichtiger Wegweiser für die Jugendlichen ist.
Für Klaus Hofbauer, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Weilheim, ist die Jobmesse ein „Leuchtturmprojekt“. Von 2010 auf 2011 habe die Zahl der Ausbildungsverträge im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammer im Landkreis um über 15 Prozent zugenommen - vor allem im Metallbereich. Trotzdem gebe es immer noch Probleme: Zum einen könnten manche Lehrstellen wegen des demographischen Wandels nicht besetzt werden, zum anderen gibt es immer noch viele Schulabgänger, die nicht über die nötige Ausbildungsreife verfügten.
Laut Justina Eibl, als Wirtschaftsförderin am Landratsamt Hauptorganisatorin der Messe, wird heuer das Augenmerk verstärkt auf grüne Berufe und auf Studienangebote gelegt. Sie sieht die Jobmesse in erster Linie als Lotse für die jungen Menschen.
Die Jobmesse am Mittwoch, 29. Februar, in der Weilheimer Stadthalle ist von 14 bis voraussichtlich 18 Uhr geöffnet.
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