Peiting - Sieben Monate auf Bewährung kassierte jetzt eine 39-Jährige, weil sie eine Peitinger Bedienung verletzt und übelst beleidigt hatte.
Weil eine 39-Jährige am Nachmittag des 12. März dieses Jahres im Bierstüberl des Peitinger Bahnhofs-Kiosk keinen Alkohol mehr bekam, schlug diese der Kellnerin mit einem Faustschlag die Nase blutig und beleidigte sie. Dafür verurteilte der Weilheimer Amtsrichter die Peitingerin zu sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie 80 Sozialstunden.
Sie habe an jenem Nachmittag etwa fünf Biere und einige Jägermeister intus gehabt, sagte die Angeklagte: „Dann wollte mir die Kellnerin nichts mehr zu trinken geben.“ Dies führte zum Streit, so die Staatsanwältin, die Angeklagte bezichtigte die Kellnerin erst, einen Hängebusen zu haben, dann schlug sie mit der Faust zu. „Meine Nase blutete und stand schief, ich bekam keine Luft mehr“, sagte die 28-jährige Geschädigte aus. Die Verletzung sei jedoch folgenlos ausgeheilt. Die Angeklagte gab zwar den Faustschlag zu, aber: „Ich wollte meinem Ex-Freund, mit dem ich damals Stress hatte, eine runterhauen und traf nur aus Versehen die Kellnerin.“
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