Peißenberg - Die Krankenhaus GmbH will sich stärker auf die medizinische Akutversorgung konzentrieren. Deswegen kooperiert sie bei der Kurzzeitpflege am Peißenberger Krankenhaus mit der Caritas.
Diese wird ab 1. Oktober in einem ersten Schritt das operative Geschäft leiten, in einem zweiten ist dann zum September des nächsten Jahres die Übernahme des Betriebs geplant, so Anja Wischer, Referentin für Presse und Marketing bei der Krankenhaus-GmbH.
Neben den Lech-Mangfall-Kliniken, die für die Tagespsychiatrie verantwortlich sind, ist die Caritas dann der zweite externe Träger in dem Krankenhaus. Als einzige Einrichtung der Krankenhaus GmbH wird es dort dann nur noch die Interne Abteilung mit 50 Betten und knapp 40 Beschäftigten geben.
Die Kurzzeitpflege wurde vor fünf Jahren eingerichtet, sie bietet 20 Plätze für Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt auf einen Heimplatz warten oder deren Angehörige sich eine Auszeit nehmen. Laut Wischer liegt die Auslastung der Abteilung bei 83 Prozent, die durchschnittliche Verweildauer bei 16 Tagen, „und kann bis zu zwei Monate dauern“.
Für die Gäste der Kurzzeitpflege wird der Wechsel „keine Veränderungen bringen“, für die zwölf Mitarbeiter „wenige Veränderungen“, so Wischer. „Bei dem geplanten Betriebsübergang im kommenden Jahr sind alle Arbeitsplätze sowie alle Ansprüche der Mitarbeiter gesichert“, stellt sie fest. Wer nicht zur CAB wechseln wolle, sichere GmbH-Geschäftsführerin Elisabeth Ulmer eine Stelle in der Krankenhaus-GmbH zu. Der Betriebsrat sieht demnach keine Nachteile für die Mitarbeiter.
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