131.08.10|Region Schongau|Region Schongau|
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Peiting - Peitings Ortszentrum soll schöner werden. Noch vor der öffentlichen Vorstellung des Standortgutachtens, zeigen zwei Frauen, dass man mit einfachen Mitteln viel erreichen kann:

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Mit dem Ensemble aus Pfarrkirche, Rathaus und Bachlauf hat der Peitinger Ortskern eine idyllische Ausgangssituation zu bieten. Vor allem auch, weil sich viele Anwohner bemühen, aus ihren Häusern wahre Schmuckkästchen zu machen. Und dabei Blumen sprechen lassen. Zum Beispiel Barbara Jahn an der Meierstraße. „Das Dekorieren mache ich einfach zum Spaß. Das ist ein bisschen wie ein Hobby für mich“, lächelt die Friseurmeisterin mit dem grünen Daumen.
An ihrem in frischem Grün gestrichenen Haus zieht sich ein weißer Holzzaun entlang, der mit prächtig blühenden Blumenkästen und allerhand Deko-Objekten, wie Körben, blau gestrichenen Klappstühlen oder weißer Birkenrinde bestückt ist. „Mut zur Farbe habe ich schon immer gehabt. Zurzeit bin ich auf dem Lila-Trip“, gesteht Barbara Jahn, die sich bei der Dekoration ihres Hauses auf die Farben Violett, Blau und Weiß beschränkt hat. Die Farbgestaltung wechselt sie aber jedes Jahr nach Lust und Laune und hat auch immer wieder neue Ideen, die sie mit Hilfe von Marlene Häringer, der Gärtnerin ihres Vertrauens, umsetzt.
Angefangen hat der Blütentraum mit der Gestaltung des Eingangsbereichs ihres Geschäfts. Aber so nach und nach hat Barbara Jahn so richtig Spaß an der Sache gefunden, so dass jetzt die gesamte Hausfront geschmückt ist. „Oft kommen wildfremde Leute zu mir ins Geschäft, nur um mir zu sagen, wie schön sie den Blumenschmuck finden“, erzählt sie.
So etwas motiviert natürlich und sie findet auch immer wieder Anlässe, zu denen es ein neues Outfit für ihr Haus gibt. Wie zum Beispiel das 55jährige Geschäftsjubiläum des alt eingesessenen Familienbetriebs. Jetzt ist sie bereits an der Planung der Winter-Dekoration, die auch in Lila gehalten sein soll. Und die natürlich von Barbara Jahn eigenhändig gebastelt wird. Ideen dazu findet sie in der Natur oder auch auf den Schrottplatz, wo sie immer wieder interessante Objekte aufstöbert.
Ebenfalls für eine Verschönerung des Ortskerns sorgt Hannelore Leinauer-Brennauer mit einer ungewöhnlichen Dekorations-Aktion. So zeigt sie in vier Motto-Wochen ihre Blumenkunst in der Pfarrkirche Sankt Michael sowie in fünf verschiedenen Gaststätten im Ortskern, die sie mit wahren Blütenträumen dekoriert. „mediterran-duftend“ und „sommerfröhlich-bunt“ präsentierte sich der August.
Im September stehen „festlich-edel“ und „herbstruchtig-frisch“ auf dem Programm. „Die Idee ist, etwas Schönes für die Allgemeinheit zu schaffen und dabei auch meinen Ladenbetrieb zu präsentieren“, erklärt Hannelore Leinauer ihre innovative Werbeaktion, in die sie viel Zeit, Kosten und Energie investiert hat. Denn, dabei sind sich die beiden Frauen einig: „Blumen sind etwas Wunderschönes und sagen mehr als tausend Worte“.
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