Schongau - Wohnmobil-Touristen nutzen Schongau als Durchgangsstation auf ihrem Weg durch Bayern.

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Mit Radl und Wohnmobil auf der Durchreise: Franz und Annemarie Koller aus Hochdorf machen auf ihrer Tour durch Bayern derzeit in Schongau Station. Foto: tf
Im Mittelalter klopften sie am Ballenhaus und brachten Gewürze und Stoffe, heute parken sie ihre Wohnmobile auf dem Festplatz und unternehmen Radltouren - auch nach vielen Jahrhunderten hat Schongau seine Anziehungskraft für das „fahrende Volk“ nicht verloren. Und noch etwas ist in all den Jahren gleich geblieben: Die Lechstadt war und ist eine Durchgangsstation für seine Gäste. Länger als ein paar Nächte bleiben die wenigsten. Auch die Touristen, die derzeit auf dem Wohnmobilstellplatz auf dem Schongauer Festplatz halten, ziehen meistens nach einem Tag weiter.
„Wir legen hier nur einen Zwischenstopp ein“, erklären Franz und Annemarie Koller. Das Ehepaar aus Hochdorf (Baden-Württemberg) ist zum ersten Mal in der Lechstadt zu Gast. Lange bleiben wollen sie aber nicht - auch wenn sie sich durchaus beeindruckt zeigen von der historischen Altstadt: „Es ist richtig schön hier“, meint Franz Koller, der gerade damit beschäftigt ist, die Fahrräder abfahrbereit zu machen.
Aber die Kollers sind bei weitem nicht die einzigen Touristen, die auf ihrem Weg durch Bayern einen Zwischenstopp in Schongau einlegen. Auch Graziella und Marcello Di Martino haben gerade ihr Lager in der Lechstadt aufgeschlagen. Wie lange sie bleiben wollen? „Höchstens zwei Tage“, verrät Marcello Di Martino.
Auf seiner Reise entlang der Romantischen Straße hat das Ehepaar aus Siena (Italien) lediglich einen kurzen Stopp in Schongau eingeplant. „Wir wollen die historische Altstadt besuchen, eine kleine Radtour entlang des Lechs machen, und dann ziehen wir auch wieder weiter“, erklärt Graziella Di Martino in gebrochenem Englisch. Weiter bedeutet in ihrem Fall übrigens Füssen - die Königsschlösser besichtigen. „Die sind interessanter, obwohl es hier auch schön ist“
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