Die 254. Wiederkehr der Kirchenweihe anlässlich des Schutzengelfests führte in der Wies wieder zahlreiche Gläubige zusammen.

Als Neunjähriger kam der in Rottenbuch geborene Geistliche mit seinen Eltern erstmals in die Wies, mit der er sich nun schon 65 Jahre verbunden fühlt und immer wieder gern herkommt. Nach dem Gottesdienst gab es zudem ein Wiedersehen mit seinen Verwandten, besonders herzhaft begrüßt von der kleinen Großnichte Anna Loris. Durch das Tränenwunder sei der Gegeißelte Heiland für die Wiesbäurin Maria Lory dagewesen. "Diese wunderbare Kirche ist nur dann verständlich," so Abt Angerer in seiner Predigt, " wenn wir uns die Gestalt dieses Gottes spürbar machen und uns nahe bringen." Auch heute begegne uns Jesus in den Notleidenden.
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