Peiting - Ein Unbekannter hat der Katzendame „Akita“ am Schloßberg in Peiting mit einem Luftgewehr ins Gesicht geschossen. Nur knapp hat „Akita“ ihr Augenlicht behalten.

Wie durch ein Wunder hat Katzendame „Akita“ ihr Augenlicht behalten – Frauchen Silvia Roser und Herrchen Manfred Galm sind noch immer schockiert über den hinterhältigen Anschlag mit einem Luftgewehr. foto: bas
Wer hat „Akita“ das angetan? Das fragen sich jeden Tag Sylvia Roser und Manfred Galm. Besonders fassungslos sind sie darüber, dass der Katzenquäler nur unweit des Hauses am Schloßberg auf „Akita“ gezielt haben muss. Denn die war am vergangenen Sonntag nicht einmal eine Viertelstunde draußen, als sie verstört und mit geschlossenem rechten Auge zu Frauchen und Herrchen zurückkehrte.
„Ich habe nur etwas glänzen gesehen und habe gedacht, es ist ein Wassertropfen“, erinnert sich Sylvia Roser. Beim Wegwischen des vermeintlichen Tropfens spürte sie hartes Metall. Ein Projektil steckte im Kopf der Katze, direkt über dem Auge. Nur ein paar Millimeter hätten gefehlt, „und sie wäre blind gewesen“.
Die Katze miaute laut, hatte starke Schmerzen. Sofort packten ihre Besitzer sie ins Körbchen und trugen sie zum benachbarten Tierarzt. Der erkannte schnell: Ein Luftgewehrschütze hat zugeschlagen. „Akita“ bekam starke Schmerzmittel, Antibiotika und verschiedene Augentropfen. „Nach der Untersuchung war nicht klar, ob sie das Auge verlieren würde.“
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